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Serena Release Automation

Komponenten

Serena Release Automation Komponenten beschreiben Artefakte für das Deployment, die mit darauf laufenden benutzerdefinierten Prozessen, normalerweise für deren Bereitstellung, einhergehen. Diese Artefakte können Dateien, Bilder, Datenbanken, Konfigurationsinformationen oder alles andere darstellen, was mit einem Software-Projekt einhergeht. Komponenten werden Versionen zugeteilt, damit die Bereitstellung der korrekten Komponenteninstanzen gewährleistet wird.

 

Process Design

[Zum Vergrößern anklicken] Komponenten-Process-Design

Artefakte können aus einer Vielzahl von Quellen entstehen: Serena PVCS, Serena Dimensions CM, Dateisystemen, Build-Servern wie AnthillPro, Source Version Kontrollsystemen, Maven Repositories, usw. Bei der Erstellung einer Komponente wird die Quelle identifiziert und definiert, wie die Artefakte in die Serena Release Automation überführt werden. Wenn die Quelle z.B. Subversion ist, wird das Subversion-Repository für die Erfassung der Artefakte spezifiziert. Jede Komponente beschreibt Artefakte einer einzigen Quelle.

Komponenten-Prozesse

Ein Komponenten-Prozess ist eine Abfolge bemutzerdefinierter Schritte, welche die Artefakte der Komponenten bearbeiten. Jede Komponente hat mindestens einen Prozess für sich definiert, kann jedoch auch mehrere beinhalten. Diese Prozesse können einfach gestaltet sein und nur einen einzigen Schritte beinhalten, oder mehrere Schritte und viele Beziehungen; der Switch-Step ermöglicht auch die Erstellung von abhängigen/bedingten Prozessen. Zum Beispiel könnten Sie Artefakte aus einer Quelle - wie z.B. Dimensions CM nehmen - und diejenigen, die an einen HTTP-Server liefern, zu einer Komponente zusammenfassen, und diejenigen, die an J2EE liefern, in eine andere Komponente. Ein weiteres Beispiel ist, dass die Bereitstellung für eine Single-Komponente aus zwei Prozessen bestehen könnte: der Erste überträgt die Komponentendateien Freitagnacht auf einen Server, während der Zweite daraufhin die Dateien am Samstagmorgen bereitstellt.

Die Prozesse werden mit Hilfe des Serena Release Automation Prozess-Editors erstellt. Dieser Editor ist ein visueller Drag-and-Drop-Editor, der es ermöglicht, Prozess-Steps in den Designbereich zu ziehen, um diese unmittelbar zu konfigurieren. Wenn weitere Schritte hinzufügt werden, können Sie deren Beziehungen zueinander definieren. Die einzelnen Steps innerhalb der Prozesse werden aus einem Menü standardisierter Schritte, welche typische Bereitstellungs-Skripte und manuelle Prozesse ersetzen, ausgewählt.

Serena Release Automation stellt Steps für einige Utility-Prozesse wie z.B. das Inventory-Management und die Workflow-Kontrolle bereit. Zusätzliche Steps für den Prozess werden von Plug-Ins geliefert, welche die Integration mit üblichen Bereitstellungs-Tools und Applikations-Servern, wie z.B. IBM WebSphere, Microsoft IIS und vielen Anderen, ermöglichen.

Out-of-the-box stellt Serena Release Automation Plug-Ins für viele allgemein verbreitete Prozesse, wie z.B. Download und Upload der Artefakte und das Abrufen von Umgebungsinformationen bereit. Ein Komponenten-Prozess kann Steps von mehreren unterschiedlichen Plug-Ins erhalten. Ein Komponenten-Prozess ist für eine bestimmte Komponente definiert. Eine Komponente kann mehr als einen Prozess für sich definiert haben, erfordert aber mindestens auch einen Prozess pro Komponente.

Häufig verwendete Prozesse können als Vorlagen gespeichert werden und daraufhin neuen Komponenten zugewiesen werden. Die Prozesse werden von auf Hosts laufenden Serena Release Automation Agents ausgeführt. Eine Instanz eines Komponenten-Prozesses wird für jede Ressource, welche auf eine Komponente in der Zielumgebung gemappt ist, aufgerufen.

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