Jump to content



Serena Release Automation

Artefakt-Repository

Nachdem die Quellen und Prozesse für eine Komponente definiert wurden, werden die Artefakte in das Serena Release Automation Asset Repository importiert. Eine komplette Kopie der Artefakt-Inhalte wird automatisch in dem Asset-Repository erstellt, während die Original-Artefakte unangetastet bleiben. Dies führt zu einigen Vorteilen wie z.B. einem manipulationsgeschütztem Speicherplatz und der Möglichkeit, Artefakte mit Hilfe der Serena Release Automation Benutzerschnittstelle zu überprüfen und zu validieren. Wenn Sie jedoch Bedenken hinsichtlich der Speicherung hegen oder Sie ein Tool wie Maven verwenden, können Sie das Asset Repository limitieren, indem Sie Referenzen auf die Artefakte verwenden, anstatt diese zu kopieren.

Bei jedem Import einer Komponente wird diese versioniert. Versionen können automatisch, mit Hilfe der Serena Release Automation, manuell oder von einem Build-Server kommend angelegt werden. Wird ein Artefakt der Komponente geändert oder reimportiert, wird jedes Mal eine neue Version der Komponente erstellt. Daher kann eine Komponente mehrere - natürlich eindeutige - Versionen in dem Asset-Repository besitzen.

Es existieren Vollversionen oder inkrementelle Versionierungen. Die Vollversion beinhaltet alle Artefakte der Komponenten, während die inkrementelle Versionierung nur die Artefakte beinhaltet, die seit der vorherigen Version geändert wurden. Die Datenebene stellt außerdem Log-Files und das Asset-Repository bereit. Artefakte stellen lieferbare Objekte wie Dateien, Bilder, Datenbanken, Konfigurationsinformationen oder alles andere, was mit einem Software-Projekt in Verbindung gebracht wird, dar. Diese werden automatisch in das Asset-Repository Unterverzeichnis des Serena Release Automation Server-Installationsverzeichnisses gespeichert.

Sicheres und fälschungssicheres Artefakt-Repository

Das sichere und manipulationsgeschützte Asset-Repository des Serena Release Automation garantiert, dass die gelieferten Komponenten mit denen in der Vorproduktion bereits getesteten übereinstimmen. Ohne das Artefakt-Repository müssten die Artefakte von Netzwerk-Shares oder anderen Systemen gezogen werden, was natürlich zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko genauso wie zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit führen kann. Das Artefakt Discovery verwendet einen inhaltsadressierten Speicher (CAS), um die Effektivität zu maximieren und gleichzeitig die Festplattenauslastung zu minimieren. Das Repository verfolgt Dateiversionen nach und pflegt eine vollständige Historie für alle Komponenten. Seitdem das Artefakt Repository viel größere Dateien als Source Files speichert, ist maximale Effektivität eine wichtige Eigenschaft. Mit Komponenten verknüpfte Dateien sind in das System integriert. Jede Komponente erhält, ohne dies speziell konfigurieren zu müssen, ihren Bereich innerhalb des Repositorys um ihre Daten zu speichern. Es besteht keine Gefahr, dass die Dateien der Komponenten verwechselt oder vertauscht werden. Zudem ist jedes Komponentenpaket einem bestimmten Set, bestehend aus Dateien und Versionen, die mit der Komponente korrespondieren, zugeordnet.

Client-Anwendung

Das Asset-Repository beinhaltet eine Client-Anwendung, die den Zugriff auf das Repository ermöglicht. Mithilfe dieses Clients kann der User Dateien hinzufügen/modifizieren, Pakete erstellen, Dateien abrufen sowie sich die änderungshistorie anzeigen lassen. Die Client Applikation ermöglicht den Dateitransfer zu Ziel-Servern während des Deployments. Dieser eingebaute Transfermechanismus verifiziert die Integrität aller transferierten Dateien bezüglich der erwarteten verschlüsselten Signatur. Damit wird garantiert, dass die Dateien während der übermittlung nicht beschädigt, und während der Speicherung nicht manipuliert wurden. Zusätzlich zu der Client-Applikation bietet der Vault REST-basierten Web-Service. Dieser Service wird verwendet, um Integrationen zwischen Build-Systemen, wie z.B. AnthillPro und Serena Release Automation, zu erstellen. Diese Integrationen aplatzieren die während des Build-Prozesses erstellten Artefakte automatisch in das Artefakt-Repository, damit die Artefakte für das Deployment verfügbar sind.

Weitere Informationen: